Was hybride Azubi-Datings sind und warum sie sich lohnen

Viele Azubi-Dating-Veranstalter planen aktuell die Events für das kommende Jahr und dabei fällt immer wieder der Begriff “Hybrid-Veranstaltungen”. In diesem Artikel erklären wir dir, was damit gemeint ist, wie es funktioniert und wo für dich die Vorteile liegen.

Der typische Aufbau einer Website

Wenn das Thema für dich neu ist:

Beim Azubi-(Speed)-Dating handelt es sich um ein Recruiting-Format, bei dem möglichst niederschwellig der Kontakt zwischen Unternehmen und potenziellen Azubis hergestellt wird.

Vor der Pandemie waren die Azubi-Datings fast immer Präsenzveranstaltung. In den meisten Fällen saßen die Ansprechpersonen der teilnehmenden Unternehmen an Tischen und die potenziellen Azubis wechselten im Rhythmus von 5 bis 10 Minuten von Firma zu Firma. Ziel war es, einfach ins Gespräch zu kommen und bei beidseitigem Interesse die Bewerbungsunterlagen auszutauschen.

Durch die Pandemie waren Präsenzveranstaltung dieser Art nicht mehr möglich und so wechselten innerhalb von wenigen Monaten fast alle Veranstalter zu digitalen Azubi-Dating-Formaten.

Grundsätzlich kann man die digitalen Dating-Formate in zwei Varianten unterteilen.

1. Digitales Matching

Diese Variante funktioniert nach dem Prinzip von Dating-Apps wie z. B. Tinder. Hierbei erstellen Schüler*innen und Unternehmen digitale Profile und markieren sich gegenseitig, wenn für sie ein Ausbildungsverhältnis interessant ist. Haben sich beide gegenseitig markiert, kommt es zu einem “Match” und die Parteien werden informiert. Anschließend wird ein Termin vereinbart.

Dieses Format eignet sich vor allem für Ausbildungsangebote, die sehr begehrt sind. Die Unternehmen haben so die Chance festzulegen, welche Personen für ein Gespräch überhaupt zugelassen sind. Der Nachteil ist, dass viele potenzielle Azubis ausgeschlossen werden, deren Online-Profil nicht direkt überzeugt hat.

2. Digitale Terminbuchung

Die zweite Variante ist einfacher und funktioniert ähnlich wie eine Online-Terminbuchung beim Friseur oder beim Arzt. Die Unternehmen erstellen ein digitales Profil und die Schüler*innen können mit wenigen Klicks einen unverbindlichen Kennenlerntermin buchen. Dieses Format ist kompakter und niederschwelliger. Ähnlich wie beim Offline-Azubi-Dating wird einfach ein Kennenlerngespräch herbeigeführt, ohne dass es eine Vorqualifizierung gibt.

Azubi-Datings mit Terminbuchung eignen sich vor allem für Branchen und Unternehmen, die händeringend Azubis suchen. Ziel ist es, jeder interessierten Person die Chance geben, mehr über Ausbildung und Unternehmen zu erfahren.

Was sind Hybrid-Veranstaltungen?

Sowohl digitale Formate als auch Präsenzveranstaltungen haben Vorteile. Deshalb wird die Zukunft eher den hybriden Azubi-Formaten gehören. Hybride Azubi-Datings sind der Versuch, das Beste aus beiden Formaten zu kombinieren.

Vorteile von digitalen Formaten

  • Digitale Formate sind für die Schüler*innen zugänglicher als Präsenzveranstaltungen. Es ist einfacher, erst mal online einen Termin zu buchen, als zu einem Stand zu gehen und direkt ins kalte Wasser zu springen. Die Schüler*innen können in Ruhe durch die Angebote stöbern, bevor sie sich entscheiden, Kontakt aufzunehmen.
  • Digitale Formate müssen nicht auf einen Tag konzentriert sein. So haben die Schüler*innen und Unternehmen die Möglichkeit, die Gespräche über mehrere Tage passend zu verteilen.
  • Für die Unternehmen ist es einfacher, an digitalen Events teilzunehmen, da weniger Zeit reserviert werden muss und die Anfahrt und Ähnliches wegfällt. Zudem sind digitale Events meist günstiger und so vor allem für kleine Unternehmen interessanter.

Vorteile von Live-Events

  • Präsenzveranstaltungen wirken meist exklusiver und finden in der Berichterstattung mehr Beachtung.
  • Präsenzveranstaltungen bieten meist auch Vorträge und Workshops an und sind so für Schulklassen ein spannendes Tagesprogramm.
  • Präsenzveranstaltungen sind bei traditionellen Unternehmen beliebter, da sie dafür kein digitales Know-how (z. B. „Wie bediene ich einen Videochat?”) brauchen.

Wie funktionieren hybride Azubi-Datings?

Hybride Azubi-Datings verbinden die Vorteile der Online- und Offline-Welt, indem sie eine zentrale Präsenzveranstaltung mit Vorträgen und Workshops durch digitale Services ergänzen.

Die vortragenden Unternehmen haben hierbei oft einen kleinen Messestand, an dem auch direkt Gespräche geführt werden können. Entscheidend ist, dass die meisten Gespräche aber erst in einem Zeitfenster von 1-4 Wochen nach dem Hauptevent stattfinden. Hierfür wird den Schüler*innen eine Buchungsfunktion zur Verfügung gestellt, mit der sie bei den Unternehmen Kennenlerntermine per Telefon oder Videochat buchen können.

Die bewusste Trennung von Programm und Gesprächen sorgt dafür, dass sich die Schüler*innen am Haupttag auf die Vorträge und Workshops konzentrieren können. Sowohl Schüler*innen als auch Unternehmen stehen weniger unter Druck, sofort alle entscheidenden Informationen auszutauschen und feste Zusagen zu erhalten. Dadurch entsteht eine entspannte, produktive Atmosphäre auf Augenhöhe. Bei den späteren Telefon- und Videochat-Terminen können sich die Schüler*innen und Unternehmen viel besser auf das Gegenüber konzentrieren und in Ruhe alle Details besprechen.

Neugierig?

Wenn du mehr über hybride Azubi-Speed-Datings erfahren möchtest, beraten wir dich gerne.

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Konstantin Holtstiege
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