Was ist eigentlich das beliebteste AKEYI Game im Team? Wir wollten’s genau wissen – und haben in die Runde gefragt: „Welches Spiel ist dein Liebling?“ Herausgekommen sind ehrliche, überraschende und manchmal sehr persönliche Antworten aus verschiedenen Abteilungen. In dieser Serie geben Kolleg*innen aus verschiedenen Abteilungen wie Game Design, Entwicklung und Projektmanagement einen kleinen Einblick in ihren Alltag – und in die Spiele, die ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind. Manche Projekte begleiten uns lange. Andere überraschen. Und wieder andere wachsen einem einfach ans Herz – weil man Neues ausprobiert hat, ein Detail besonders Spaß gemacht hat oder das Zusammenspiel im Team einfach gepasst hat. Und genau darum geht’s: Um Lieblingsspiele – aus Sicht derer, die sie mitentwickelt, getestet oder präsentiert haben. Los geht’s mit Florian aus dem Customer Relations Team. Hey Florian! Wer bist du und was machst du bei AKEYI? Florian: „Ich bin Florian, der ein oder andere kennt mich vielleicht vom Telefon. Ich spreche mit neuen Kund*innen, kümmere mich um Leads von Messen, betreue unsere Bestandskund*innen und bin auch mal beim Support am Start. Außerdem schaue ich, welche Branchen für uns spannend sind. Am Ende geht’s darum, dass möglichst viele verstehen, wie unsere Spiele funktionieren – und warum unsere Games so gut ins Recruiting passen.“ Welches AKEYI Spiel ist dein Favorit – und warum? Florian: „Ja, definitiv Vollzugshelden. Das Spiel mit der JVA NRW. Ich find das mega, weil’s ein echt komplexes Thema ist – aber wir haben’s geschafft, das richtig gut rüberzubringen. Nicht mit dem Holzhammer, sondern ernsthaft, aber trotzdem irgendwie locker. Und halt so, dass man wirklich was mitnimmt. Was ich richtig stark finde: Du gehst da morgens wie die echten Leute durch die Sicherheitsschleuse, ziehst die Uniform an – und dann geht’s los. Essensausgabe, Krankenstation, Entlassung vorbereiten … das sind alles echte Situationen. Und das Spiel bringt die so rüber, dass du’s sofort verstehst. Es wirkt nicht aufgesetzt. Und ganz ehrlich: Wer wollte nicht schon immer mal wissen, wie’s in so ’nem Gefängnis wirklich läuft?” Gab’s einen besonderen Moment für dich während des Projekts? Florian: „Schwer zu sagen. Aber was mir echt gefällt, sind die regelmäßigen Calls mit der JVA. Die erzählen uns ganz offen, wie das Spiel bei ihnen läuft. Und das Feedback ist richtig gut. Da merkst du: Das wird nicht nur irgendwo verlinkt und dann vergessen – das wird wirklich genutzt. Im Alltag. Das ist schon cool zu sehen.“ Was würdest du Leuten sagen, die das Spiel zum ersten Mal zocken? Florian: “Einfach mal locker rangehen. Erstmal spielen, wirken lassen – da steckt mehr drin, als man auf den ersten Blick denkt. Beim Spielen kriegt man meistens erst so richtig ein Gefühl dafür, was mit so ’nem Game alles möglich ist. Und oft kommt dann auch direkt die Idee: ‚Hey, sowas könnten wir doch auch für uns machen.‘ Klar, das ist nicht für jeden was – muss es auch gar nicht. Aber wenn’s passt, dann zündet das total. Und: Es macht halt auch Spaß. Das vergisst man manchmal. Aber Spaß ist im Recruiting nicht unwichtig.” Wie präsentierst du das Spiel eigentlich auf Messen oder im Gespräch? Florian: “Ich sag oft: Wir machen aus Unternehmen Videospiele. Und dann seh ich schon, wie’s klickt. Weil: Jeder kennt irgendein Game. Pokémon, Zelda, whatever. Und wenn die dann unseren Style sehen – Pixelgrafik, so ein bisschen Retro – dann checken die sofort, worauf wir hinauswollen. Und dann erzähl ich, wie man das nutzen kann: Auf der Karriereseite, bei Messen, mit QR-Codes auf Plakaten oder sogar in der Bahn. Das ist halt flexibel. Und es funktioniert, weil’s neugierig macht. Die Leute klicken drauf, spielen kurz rein – und sind plötzlich mittendrin in der Jobwelt vom Unternehmen. Das ist doch genau das, was man will.“ Gab’s mal eine Reaktion, die dir besonders hängen geblieben ist? Florian: „Ja, eine Frau meinte mal am Telefon: ‚Hätte es das zu meiner Zeit gegeben, hätte ich sofort im Krankenhaus angefangen.‘ Und ich dachte nur: Wow. Das ist genau das Ding. Unsere Spiele zeigen halt was, lösen was aus – auch bei Leuten, die gar nicht aktiv auf Jobsuche sind. Und das ist eigentlich das Beste, was passieren kann.“ Was macht das Spiel für dich so stark im Recruiting? Florian: „Weil sie was mit den Leuten machen. Spielen ist halt was, das in uns allen drinsteckt. Egal ob du 16 bist oder 60. Du klickst was an, triffst Entscheidungen, bist mittendrin – ganz anders als bei nem Imagefilm oder ’nem Flyer. Und das ist heute super wichtig. Du konkurrierst ja nicht nur mit anderen Firmen – du konkurrierst mit TikTok, mit Netflix, mit allem. Und ein Game kriegt halt Aufmerksamkeit. Weil du nicht nur zuguckst, sondern was machst. Du bleibst länger dran. Du erinnerst dich. Und genau das ist der Punkt.“ Nächstes Spiel, nächste Perspektive Das war Florians Blick auf Vollzugshelden – ein Spiel, das zeigt, wie viel mehr im Justizvollzug steckt, als viele auf dem Schirm haben. Wenn du jetzt selber neugierig auf Spiel geworden bist, dann schau doch mal rein: Vollzugshelden. In der nächsten Ausgabe werfen wir einen Blick in die Game Entwicklung: Anton erzählt, welches Spiel ihn besonders kreativ gefordert hat und ihm im Kopf geblieben ist. Du willst lieber direkt wissen, wie ein Spiel auch für dein Unternehmen aussehen könnte? Dann meld dich bei uns – wir zeigen dir gern, was alles möglich ist!