Was ist die Idee hinter der AKEYI Plattform? Stephan Egbringhoff: Wir haben in den letzten Jahren viele Templates entwickelt, damit Unternehmen schnell und kostengünstig auf erprobte Games zugreifen können. Bisher war die Bereitstellung jedoch umständlich und zeitaufwendig. Mit der neuen Plattform können Kunden jetzt Spiele wie Vollzugshelden oder (Akten-)Monsterjäger selbstständig konfigurieren, als Demo testen und es in wenigen Sekunden live schalten. Dadurch sparen sie Zeit, Kosten und haben volle Kontrolle über ihre Anpassungen. Und natürlich wird die Funktion in Kürze auch für alle anderen Spiele verfügbar sein – für noch mehr Flexibilität und Möglichkeiten! War immer klar, dass AKEYI eine Plattform werden soll? Stephan Egbringhoff: Ja, die Idee ist so alt wie AKEYI selbst. Aber wir haben das Thema lange vor uns hergeschoben, weil wir erst praktische Erfahrungen in der Realisierung der Spiele sammeln wollten. In der Zwischenzeit haben wir über 50 Spielprojekte realisiert, und die Nachfrage steigt massiv. Deshalb war es jetzt der logische Schritt, die Plattform in Angriff zu nehmen. Zur Spiele-Übersicht Wie verändert sich das Erlebnis für die Kunden? Stephan Egbringhoff: Das ist eigentlich ganz simpel. Man erstellt sich einen kostenlosen Account, sucht sich ein passendes Templatespiel aus, konfiguriert es und hat nach wenigen Minuten ein Demospiel, das man mit den Kolleginnen und Kollegen durchtesten kann. Dann überlegt man sich, wann das Spiel online gehen soll, und abonniert es zum gewünschten Startdatum. Die Plattform übernimmt dabei ein wenig die Rolle eines Projektmanagers: Man kann das Spiel theoretisch am Morgen konfigurieren und am Mittag bereits ins Marketing starten. Wie lief die Entwicklung ab und gab es besondere Herausforderungen? Stephan Egbringhoff: Offen gesagt ging die Umsetzung der Plattform verhältnismäßig schnell. Wir kommen ja ursprünglich aus der Softwareentwicklung und haben bereits zahlreiche App- und Serviceplattformen für Kunden umgesetzt. So hat die AKEYI Plattform bei uns rund drei Monate in Anspruch genommen. Unsere Erfahrung nach liegt der Trick aber auch darin, solche Plattformen ruhig schon mit den Basisfunktionen online zu schalten und im Live-Betrieb dann echte Erfahrungen zu sammeln. Denn am Ende des Tages entscheidet der Kunde, ob die Plattform wirklich hilft – und das gelingt nur mit einer großartigen User Experience. Gibt es Funktionen oder Services, die in Zukunft geplant sind? Stephan Egbringhoff: Unser großes Ziel ist, dass Template-Spiele in Zukunft noch viel individueller angepasst werden können. Das beginnt mit Kleinigkeiten, wie der Möglichkeit, die Figuren im Spiel so zu gestalten, dass sie echten Personen aus dem Unternehmen ähneln. Aber auch komplexere Funktionen sind denkbar – zum Beispiel die Möglichkeit, bestimmte Quests flexibel hinzuzufügen oder zu deaktivieren. Letztendlich wird sich vieles im direkten Austausch mit unseren Kunden ergeben. Meine Erfahrung ist, dass sie sehr deutlich sagen, was sie als Nächstes benötigen. Man muss nur gut zuhören. Das klingt nach einem riesigen Fortschritt! Gibt es noch etwas, das du unseren Lesern mitgeben möchtest? Stephan Egbringhoff: Das Simpelste ist: Probiert es aus und gebt uns Feedback! Unser Ziel ist es, mit der Plattform den Einsatz von Spielen im Recruiting, Employer Branding, Marketing und Schulung so stark zu vereinfachen, dass sie in jedem Unternehmen genutzt werden können. Die Plattform liefert die Grundlage dafür und ermöglicht es uns durch einen hohen Grad an Automatisierung, unsere Lösungen einfacher, günstiger und auch für kleinere Unternehmen erschwinglich zu machen.