Ein eigenes Recruiting-Game klingt nach einer genialen Idee – aber wie holst du damit wirklich deine Zielgruppe ab? Recruiting Games sind ein super Tool, um Aufmerksamkeit zu wecken und deine Arbeitgebermarke auf spielerische Weise zu präsentieren. Aber: Ohne durchdachte Strategie kann selbst das spannendste Spiel sein Ziel verfehlen. Wenn du direkt zur Kurzzusammenfassung möchtest, scroll einfach ans Ende der Seite – dort findest du eine Übersicht der wichtigsten Dos & Don'ts! Wir bei AKEYI haben auf unserem eigenen Weg viel gelernt – manchmal aus Erfolgen, manchmal aus kleineren Stolpersteinen. Genau diese Erfahrungen möchten wir heute mit dir teilen. Hier findest du 10 wertvolle Dos & Don'ts, die dir helfen, dein eigenes Recruiting Game auf die Erfolgsspur zu bringen. Ehrlich, erfahren und mit einem klaren Blick aus der Praxis. 1. Starte einfach Ein Spiel muss intuitiv sein! Niemand will erstmal ein Handbuch lesen. Starte lieber mit einer kurzen Einführung und einer leichten ersten Task – und dann kann das Abenteuer beginnen. Zum Beispiel starten viele Spiele damit, dass die Spielenden ihren Mentor oder ihre Mentorin treffen. Diese Person stellt sich selbst vor, erklärt kurz das Unternehmen und die Aufgaben im Spiel, gibt erste Orientierung und überreicht manchmal auch Arbeitskleidung oder zeigt die Umgebung. Entdecke jetzt unsere Spiele! 2. Spielende ins Zentrum stellen Klar willst du dein Unternehmen präsentieren, aber große Worte oder lange Texte überzeugen selten. Viel besser wirken echte Erlebnisse. Statt lange Texte lesen zu lassen, kannst du die Spielenden durch kleine Quests und Minigames den Job und euer Unternehmen näherbringen. 3. Nicht an Performance sparen Nichts ist frustrierender als Spiele die nicht ordentlich laufen und ständig ruckeln. Deshalb sollten Recruiting Games auf Handys und Tablets flüssig laufen. Wir empfehlen dir, dein Spiel smartphone-first zu entwickeln, denn die meisten Menschen sind heute vor allem mobil unterwegs. Auch bei uns war das ein wichtiger Punkt: Die Zielgruppe spielt fast immer über das Handy, was sich prima mit Social Media, Websites oder sogar Printaktionen kombinieren lässt. Natürlich ist das nur ein Ansatz, aber für uns bisher der Beste. Ursprünglich hatten wir auch überlegt, eine eigene App zu entwickeln. Doch ein Praktikant brachte uns damals zum Nachdenken: Er merkte an, dass viele junge Menschen kaum noch freien Speicherplatz auf ihren Handys haben – und dass jede neue App oft bedeutet, eine andere löschen zu müssen. Sein Hinweis öffnete uns die Augen und überzeugte uns schließlich, auf eine unkomplizierte Lösung zu setzen: unsere Spiele direkt im Browser spielbar zu machen. 4. Verbindung zum Job schaffen Zeige durch kleine Aufgaben, was die Bewerbenden erwartet. Statt trockene Infos zu präsentieren, kannst du Alltagserlebnisse ins Spiel bringen. In unserem Kita-Game erleben die Spielenden zum Beispiel typische Aufgaben wie Geschichten vorlesen, Streitereien schlichten, den Kleinsten helfen oder sie in ihrer Entwicklung fördern und ihnen zuhören. In unserem Krankenhaus-Game messen die Spielenden Vitalwerte, lernen die Abläufe in der Operations- und Anästhesietechnik kennen oder führen ein Anamnesegespräch mit Patient*innen. Unser Tipp: Achte darauf, dass dein Spiel immer eine direkte Verbindung zum realen Job herstellt – so entsteht ein realistisches Bild vom Alltag und weckt echtes Interesse. 5. Nicht ohne Call-to-Action enden Ein gutes Spiel endet nicht einfach – es leitet weiter. Während des Spiels solltest du den Spielenden eine klare nächste Handlung anbieten. Das kann eine Verlinkung zu einer passenden Stellenanzeige, ein Kontaktformular oder der direkte Sprung zur Karriereseite sein. Zum Beispiel könntest du mit einer freundlichen Botschaft wie "Du passt super in unser Team – hast du Lust, uns mal in echt kennenzulernen?" zur Bewerbung einladen. 6. Erfolge messen Nur wer misst, kann verbessern. Überlege dir schon vor dem Start, welche KPIs dir wichtig sind. Zum Beispiel kannst du die durchschnittliche Spielzeit, die Klicks auf den Call-to-Action oder die Anzahl der Bewerbungen messen. Diese Zahlen helfen dir, dein Game weiterzuentwickeln und gezielt noch erfolgreicher zu machen. 7. Arbeitgebermarke subtil einbauen Weniger ist mehr: Statt große Reden zu schwingen oder mit Worten zu überzeugen, solltest du deine Unternehmenskultur erlebbar machen. Kleine Quests, kurze Dialoge mit echten Kolleg*innen oder versteckte Easter Eggs wie Plakate und Info-Points wirken oft viel überzeugender als aufdringliche Logos oder Werbeslogans. 8. Kein Hindernis beim Einstieg schaffen Der erste Kontakt zählt: Je schneller und einfacher die Spielenden ins Game starten können, desto besser. In vielen Spielen wählen die Spielenden eine Figur und einen Nickname aus oder übernehmen einen vorgeschlagenen Namen – ganz ohne Registrierung oder Eingabe persönlicher Daten. Unser Tipp: Halte die Einstiegshürde so niedrig wie möglich, indem du auf aufwändige Anmeldungen verzichtest. 9. Datenschutz nicht auf die leichte Schulter nehmen Transparenz schafft Vertrauen. Zeige klar, welche Daten erhoben werden und wofür. Gerade bei Bewerbenden ist ein sensibler Umgang mit persönlichen Informationen Pflicht – nicht nur wegen der DSGVO, sondern auch für ein gutes Gefühl beim Spielen. 10. Recruiting Game als Teil der Gesamtstrategie denken Ein Spiel allein macht noch keinen Sommer. Binde dein Game geschickt in deine Kommunikationsstrategie ein: auf der Karriereseite, in Social Media, auf Messen und in Printaktionen. So wird das Spielerlebnis Teil einer größeren Candidate Journey. Und falls du dir bei der Umsetzung unsicher bist oder Fragen hast: Wir helfen dir sehr gerne dabei! Kurzzusammenfassung: Dos & Don'ts bei Recruiting Games Fazit Fehler zu machen gehört einfach dazu, besonders wenn man Neues ausprobiert. Auch wir haben auf unserem Weg viel gelernt – durch kleine Stolpersteine und große Aha-Momente. Mit dieser Checkliste möchten wir dir helfen, typische Fehler von Anfang an zu vermeiden und dein eigenes Recruiting Game noch erfolgreicher zu machen. Wenn du dir Unterstützung bei der Entwicklung deines Spiels wünschst oder einfach mal unverbindlich mit uns über Ideen sprechen willst: Melde dich gerne bei uns! Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dir ein starkes Recruiting-Erlebnis auf die Beine zu stellen. Jetzt Discovery Session buchen